Kulturlandschaft
Entstehung, Nutzung und Wandel historischer Flurformen im grenzüberschreitenden Raum.
Waldviertel · Südböhmen
Kulturlandschaft verstehen. Biodiversität bewahren.
Historische Feldstreifen, Raine, Hecken und alte Wege erzählen von Jahrhunderten bäuerlicher Nutzung und bilden zugleich wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
Die Landschaft lesen lernen
Der Atlas dokumentiert historische Streifenfluren im Waldviertel und in Südböhmen. Historische Kataster, aktuelle Luftbilder, Geländebeobachtungen und Fotografien zeigen, welche Strukturen bis heute erhalten geblieben sind und warum sie für das Landschaftsbild und die Biodiversität bedeutsam sind.
Vier Zugänge
Der Atlas verbindet Kulturlandschaft, Kartenanalyse, Biodiversität und das Erleben vor Ort.
Entstehung, Nutzung und Wandel historischer Flurformen im grenzüberschreitenden Raum.
Franziszeischer Kataster, Luftbildvergleich und Kartierung erhaltener Landschaftsstrukturen.
Feldraine, Hecken, Böschungen und Lesesteinriegel als Lebensräume und Verbindungselemente.
Exkursionsrouten, Aussichtspunkte, Fotostandorte und Beobachtungshinweise.
Referenzorte
Kunějov bildet das erste Referenzprojekt. Weitere Ortsprofile werden nach demselben Standard ergänzt.
Landschaftsgeschichte
Schmale Parzellen, alte Wege, Böschungen und Feldraine bewahren Spuren früherer Besitzverhältnisse und Bewirtschaftungsformen. Der Atlas macht diese Spuren verständlich und zeigt, wie sich die Landschaft seit dem 19. Jahrhundert verändert hat.
Mehr über die Geschichte erfahren →„Geschichte erkennen. Landschaft verstehen. Biodiversität bewahren.“
Karten & Vergleiche
Für jedes Untersuchungsgebiet entstehen Übersichtskarten, historische Katasterdarstellungen, Luftbildvergleiche und thematische Karten zu Streifenfluren, Wegen, Feldrainen und Biodiversität.
Kartenbereich öffnenDas Projekt
Der Atlas richtet sich an interessierte Besucher, Gemeinden, Schulen, Museen, Forschende sowie Natur- und Landschaftsschutz. Die Inhalte werden schrittweise erweitert und zweisprachig auf Deutsch und Tschechisch zugänglich gemacht.
Mehr über das Projekt